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„Ein Fischer kann eigentlich alles“

Peter de Witt im Gespräch

Wenn er dürfte, würde er sogar noch am Heiligabend seine Netze stricken. Peter de Witt aus Dornumersiel ist mit seinen 74 Jahren einer der letzten Netzmacher Deutschlands. Mit Sicherheit der letzte, der dieses Handwerk mit so viel Leidenschaft ausübt. Gelernt hat er das eher nebenbei, denn von Beruf ist er Fischer, wie sein Vater. Schon als Achtjähriger wartete er im Hafen auf die Schiffe, um beim Flicken der Netze zu helfen. 66 Jahre später kann er die Finger immer noch nicht ruhen lassen. Wir rufen Peter de Witt um halb zehn Uhr morgens an und stören ihn bei seinem zweiten Frühstück.

Der lange Weg zum Gütesiegel

MSC – Siegel des Marine Stewardship Council

Bereits seit 2007 arbeiten die Garnelenfischer in Holland und Dänemark daran, dass ihre Krabben das Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) tragen dürfen. Die deutschen Fischer begannen 2010 mit dem aufwendigen Verfahren. Alle drei Länder haben den Prozess abgebrochen, aber nicht um aufzugeben: Gemeinsam, mit frischem Elan und einem professionellen Projektmanagement, starten sie neu durch. Dr. Ralf Vorberg ist seit 25 Jahren mit Fragen rund um die Garnelenfischerei beschäftigt und ist einer der Projektmanager im Zertifizierungsprozess. Wir haben mit dem Meeresbiologen gesprochen.

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