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Wirtschaftliche Entwicklung der Krabbenfischerei: „Der Fischer ist ein Ball auf den Wogen“

Interview mit Dr. Jörg Berkenhagen vom Hamburger Thünen-Institut für Seefischerei

Kaum kalkulierbare Erlöse, Familienbetriebe ohne große Reserven und sehr hohe Investitionssummen für Schiffsneubauten – aber die Krabbenfischerei hat sich von dem Einbruch 2011 erholt und wirtschaftlich erfolgreiche Jahre hinter sich: So skizziert Dr. Jörg Berkenhagen vom Hamburger Thünen-Institut für Seefischerei die wirtschaftliche Situation der Krabbenfischer. Der Wissenschaftler analysiert die ökonomischen Daten der gesamten deutschen Fischereiflotte. Das Positive an den Nordseegarnelen? „Die Krabbe ist ein einzigartiges Produkt. Mit nichts in der Welt steht sie im Wettbewerb. Das ist natürlich ein Vorteil für die Fischer.“

„Das Krabbenbrötchen soll wieder erschwinglich werden.“

„Das Krabbenbrötchen soll wieder erschwinglich werden.“

Geringe Fänge und ungewöhnlich hohe Preise: Im Fischereijahr 2016 haben sich die Nordsee-Garnelen rar gemacht. Für das neue Jahr hoffen die Fischer auf größere Fänge. Was sonst noch wichtig war und was 2017 auf die Branche zukommt, erklärt Philipp Oberdörffer von der Erzeugergemeinschaft im Interview.

 

Krabbenfischer auf der Genussmesse Fisch & Feines: „Wir rocken die Nordsee“

Krabbenfischer auf der Genussmesse Fisch & Feines: „Wir rocken die Nordsee“

Bio-Bauern aus Rheinland-Pfalz bringen Landschinken und Bauchspeck mit. Ein Hof aus dem brandenburgischen Beelitz hat Kürbiskernöl und Kürbisprosecco im Angebot. Und mittendrin – das „rote Gold der Nordsee“. Die Erzeugergemeinschaft der Deutschen Krabbenfischer präsentierte sich Anfang November auf der Fisch & Feines in Bremen. Ebenfalls vertreten am Gemeinschaftsstand waren die Kutterfisch-Zentrale, die Fischereigenossenschaft Elsfleth, der Verein Sustain Seafood und das Seefischkochstudio.

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